Leichter als erwartet

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Updated: Februar 14, 2017

Zum ersten Mal präsentierte sich Aufsteiger TSV Freystadt am vergangenen Samstag in der Halle Steinbreche in Refrath. Obwohl auf Refrather Seite die beiden Geschwister Magee fehlten, wurde es zu einer deutlichen Angelegenheit aus Sicht der Refrather. Mit 6:1 gewannen die Bergischen nach zwei Stunden Spielzeit und holten damit ihren neunten Dreipunktesieg im 14. Spiel.

„Das war leichter als ich gedacht habe“, resümierte Heinz Kelzenberg das Match. Er hatte insgeheim mit einem 5:2 gerechnet und die Freystädter Doppel stärker eingeschätzt. Doch ohne Mühen und mit nur einem verlorenen Satz insgesamt blieben Richard Domke/Fabian Roth im ersten und Lars Schänzler/Fabian Holzer im zweiten Herrendoppel genauso siegreich wie Carla Nelte und Ya Lan Chang.

Anschließend erwischte Chang einen klassischen Fehlstart im Dameneinzel, kämpfte sich jedoch zum Satzausgleich (2:2) heran, bevor letztlich die bessere Fitness der finnischen Olympiateilnehmerin Nanna Vainio über den Sieg entschied. Das in der Reihenfolge vorgezogene Mixed Holzer/Nelte machte kurzen Prozess mit ihren Gegnern und auch Lars Schänzler hatte gegen Hannes Gerberich wenig Mühe.

Den Abschluss bildete das beste Spiel des Tages: Lukas Schmidt, Deutscher Meister 2014, traf auf den amtierenden Champion Fabian Roth, der eine turbulente Woche hinter sich hatte. Roth: „Das war schon etwas ganz Anderes, als wenn man ein internationales Turnier gewinnt. Der Rummel war schon recht groß“. Roth begann konzentriert, gab jedoch den zweiten Durchgang ab, bevor er die Sätze drei und vier dominierte und deutlich gewann.

Die Freude über den erneuten „Dreier“ war sehr groß und die knapp 150 gekommenen Zuschauern zeigten sich motiviert, auch für das folgende Heimspiel am 21.2. eine Eintrittskarte zu kaufen. Dann nämlich trifft der TVR auf seinen aktuellen Tabellennachbarn aus Saarbrücken, den 1.BC Bischmisheim. Im Duell mit dem mit deutschen Nationalspielern gespickten Titelverteidiger wird es vielleicht eine Vorentscheidung darüber geben, wer am Ende der Punkterunde die Tabelle anführt. Heinz Kelzenberg: „Wir wollen und können dieses Spiel gewinnen und möchten ein Ausrufezeichen für das Final Four im Mai setzen“. Dieses findet am 13./14. Mai in Bad Hersfeld statt.

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