Beispiel Beispiel Beispiel Youngster Travel Immovison

Erster Heimsieg für Refrath 1

By
Updated: Dezember 18, 2017

Es war als lockerer Favoritensieg geplant und wurde zur Schwerstaufgabe – gemeint ist das Spiel des TV Refrath gegen Schlusslicht Neuhausen-Nymphenburg. Heinz Kelzenberg: „Ich will ja nicht jammern, aber die Personalprobleme haben mir einige graue Haare eingebracht“. Bereits am Donnerstagabend vor dem Match hatte Nhat Nguyen telefonisch abgesagt, der sich grippegeschwächt meldete. Als Ersatz stand schnell der in der 2.Liga noch unbesiegte Kai Waldenberger bereit, da Joshua Magee nicht kurzfristig einspringen konnte.

Als dann mit Lars Schänzler der zweite etatmäßige Einzelspieler ausfiel, weil er bei den Italian Open völlig überraschend das Finale erreicht hatte, wurde die Lage im Herreneinzel prekär. Schnell wurde klar, dass diese Lücke nicht zu schließen sein würde. Kelzenberg: „Wir alle haben uns mit und für Lars gefreut, doch unsere Bundesligamannschaft war natürlich elementar geschwächt“. Zu allem Überdruss meldete sich am Morgen des Spieltags auch noch Anika Dörr krank, so dass auch die Planung im Damendoppel hinfällig wurde. Aus Kostengründen hatte man nämlich im Vorfeld auf den Einsatz von Chloe Magee und ihrem Bruder Sam verzichten müssen.

So lief das Refrather Team am Sonntagnachmittag vor knapp 200 Zuschauern mit drei Stammspielern (Nelte, Beck, Schwenger) sowie fünf Ersatzspielern aus der 2.Bundesliga auf. Gleich zu Beginn lief alles erstaunlich glatt: Sowohl Carla Nelte (mit Elin Svensson) als auch Max Schwenger (mit Denis Nyenhuis) und schließlich Raphael Beck (mit Jan Colin Völker) starteten fulminant und brachten den TVR mit 3:0 in Führung. Der in dieser Saison sehr formstarke Kai Waldenberger musste sich schließlich im Spitzeneinzel in fünf Sätzen geschlagen geben und auch Elin Svensson schaffte in ihrem bisher stärksten Spiel für den TV Refrath die Überraschung gegen Voytsekh (Ukraine) nicht. So lastete der Druck auf der eingespielten Mixedpaarung Max Schwenger / Carla Nelte.

Parallel mühte sich Jan Colin Völker in dem für ihn ungewohnten Einzel gegen Refraths ehemalige Nummer 1, Krasimir Yankov, vergeblich ab und unterlag. Das Mixed ließ parallel aber gar nichts anbrennen und siegte in drei Durchgängen zum Endergebnis von 4:3.

Der TV Refrath überwintert damit auf dem 6.Tabellenplatz, der ihm zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde. Heinz Kelzenberg: „Man hat den Eindruck, dass Bischmisheim ein wenig besser ist als die Verfolger und dass dahinter bis Platz 7 alles möglich ist. Wir schauen jedoch als Sechster nicht nach unten, sondern in die obere Tabellenregion, denn wir sind nach wie vor überzeugt, dass wir gegen jeden Gegner punkten können“. Fünf Spieltage erwarten den TV Refrath im kommenden Monat Januar, so dass bereits dort eine Vorentscheidung fallen könnte, wo die Reise für den amtierenden Deutschen Meister hingehen wird.

 

Refrath 2 am Ende der personellen Möglichkeiten

Mit nur einem Stammspieler auf der Herrenseite hatte die 2.Mannschaft des TV Refrath die Konsequenzen aus den Personalproblemen ihres ersten Teams zu tragen. Dass dies letztlich gegen Tabellenschlusslicht STC BW Solingen nicht reichte, war schließlich keine große Überraschung. Lediglich dem sehr stark aufspielenden Damendoppel Paula Kick/Runa Plützer war es vorbehalten zu punkten. In den meisten der folgenden Begegnungen war die Bundesliga-Reserve nahezu chancenlos. Die Ersatzspieler Elias Beckmann, Simon Dettmer und Erik Rose machten ihre Sache zwar gut, doch merkte man, dass diese Spieler normalerweise zwei, drei oder sogar vier Ligen unter der 2.Bundesliga beschäftigt sind.

Das erste Herrendoppel mit Christoph Offermann / Elias Beckmann und das Dameneinzel mit Paula Kick wussten besonders zu gefallen, doch fehlte es am Ende am Quäntchen Glück, um gegen den Gegner aus der Klingenstadt wenigstens einen Achtungserfolg zu erreichen. Heinz Kelzenberg: „Eine Niederlage des Dritten zu Hause gegen den Letzten liest sich nicht gut, jedoch sollte man beachten, wie wir personell aufgestellt waren. Wir haben alles darangesetzt, eine spielfähige Mannschaft aufzustellen, mehr ging wirklich nicht“. Da parallel auch Triitau 2 gegen Peine unterlag, hatte das 6:1 für Solingen jedoch keine großen Auswirkungen auf den Abstiegskampf. Die nächsten Spieltage absolviert der TV Refrath mit seinem 2.Team wieder zu Hause: am 20./21.1. geht es gegen EBT Berlin und TSV Trittau 2, dann wieder mit mindestens vier der ausgefallenen Stammspieler.

neuen Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu Marketingzwecken zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen