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Vier hochkarätige Neuzugänge beim TV Refrath

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Updated: Mai 24, 2019

Der frischgebackene Deutsche Vizemeister TV Refrath präsentiert seine Zu- und Abgänge. Nach einer sehr erfolgreichen letzten Saison, in der das letzte „I-Tüpfelchen“, der Gewinn der Meisterschaft, leider fehlte, gilt es, die neue Saison, die am 6. September beginnen wird, personell vorzubereiten.

Heinz Kelzenberg, seit 10 Jahren verantwortlich für die personellen Entscheidungen im Club: „Im kommenden Jahr besteht noch einmal die Chance, Deutscher Meister zu werden. Vielleicht geht die Zahlenreihe 1 – 3 – 2 entsprechend logisch weiter und wir schaffen es noch einmal“. Der Team Manager weiß, dass 2020 vorläufig die letzte Chance kommen wird, den großen Erfolg von 2017 zu wiederholen. Das eingespielte Team um die Leistungsträger Carla Nelte, Chloe Magee, Sam Magee, Max Schwenger und Raphael Beck wird ab der darauffolgenden Saison ein stark verändertes Gesicht haben. Mindestens drei der Topspieler werden ihre Karriere beenden und ein Neuanfang steht bevor.

Aus diesem Grund entschied Kelzenberg, bereits ein Jahr früher als dringend notwendig, Spieler der „neuen TVR-Generation“ zu verpflichten: „Sie sollen nicht von jetzt auf gleich in so große Fußstapfen treten, sondern sich gemeinsam mit den erfahrenen Spielern in unserem Team ein Jahr entwickeln“.

In diesem Zuge mussten zunächst zwei Akteure aus der letzten Saison Platz machen. Vivien Sándorházi spielt in der kommenden Saison beim Ligakonkurrenten BW Wittorf und kann dort alle Erstligaspiele bestreiten. Dies wäre in Refrath nicht möglich gewesen. Möglich, dass die 18-jährige Ungarin je nach Saisonverlauf in einem Jahr zurück ins Bergische kommt. Auch der 24-jährige Joshua Magee wurde „ausgeliehen“ und zwar zum Zweitligameister BC Hohenlimburg. Auch ihm, dem jüngsten der Magee-Geschwister konnte im TV Refrath nicht genügend Spielpraxis geboten werden.

Den Platz von Sándorházi im Einzel der 1. Mannschaft nimmt ab September eine junge deutsche Spielerin ein: Mit Ann-Kathrin Spöri wechselt die mit Abstand begehrteste deutsche Nachwuchsspielerin zum TV Refrath. Spöri, gerade 18 Jahre alt geworden, schlägt ab der kommenden Saison nicht mehr für ihren Münchner Heimatverein TuS Geretsried auf, sondern für die Bergischen. Heinz Kelzenberg: „Ich habe bereits vor zwei Jahren meine Angel nach Anki ausgeworfen und bin außerordentlich glücklich, dass sie jetzt zugesagt hat“. Neben dem TV Refrath war ein gutes halbes Dutzend namhafter Vereine interessiert, die sympathische junge Spielerin zu verpflichten. Ann-Kathrin Spöri lebt nun schon zwei Jahre am Deutschen Badmintonzentrum Mülheim, machte dort jüngst ihr Abitur und ist kürzlich in die Dameneinzel-Trainingsgruppe der Nationalmannschaft gewechselt. Sie ist amtierende Deutsche Jugendmeisterin und hat im letzten Jahr an der Jugend-EM, -WM und -Olympiade teilgenommen. Spöri soll im Bundesligateam das Dameneinzel spielen, aber zu Saisonbeginn auch noch in der 2.Mannschaft aushelfen.

Der sicherlich hochkarätigste Neuzugang ist Kilasu Ostermeyer. Die 22-jährige hatte bereits vor einem Jahr in Refrath angefragt, doch zur letzten Saison nicht die Freigabe erhalten, ihren alten Verein TSV Trittau zu verlassen. Nun ist es soweit: Die deutsch-thailändische Doppelspezialistin wechselt zum TV Refrath. Angesichts der sich zum Ende neigenden Badmintonkarrieren von Chloe Magee und Carla Nelte, war es klar, dass mittelfristig ein neuer Name im Team des Deutschen Vizemeisters auftauchen musste. Mit Kilasu Ostermeyer ist dem TV Refrath ein „Königstransfer“ gelungen: Für Trittau holte die 2016 aus Thailand nach Deutschland gewechselte Ostermeyer sehr viele Siege in der Bundesliga und vor einem Jahr wechselte sie schließlich nach Saarbrücken an den Damenstützpunkt der Nationalmannschaft. Heinz Kelzenberg. „Mit Kilasu kommt meine Wunschspielerin nach Refrath. Sie wird in große Fußstapfen treten, das ist ihr klar, doch sie wird in der Lage sein, diese Aufgabe zu erfüllen“. Bis 2015 war die talentierte Spielerin noch in der thailändischen Nationalmannschaft und ein Jahr später wechselte sie in das Heimatland ihres Vaters. Ab September wird sie nun für den TV Refrath aufschlagen und hat das Zeug, bald die Nummer Eins im Doppel und Mixed im TV Refrath zu sein.

Der sehr starke Herrenkader des TV Refrath wird um einen jungen, hoffnungsvollen deutschen Einzelspieler ergänzt. Exakt 10 Jahre nach dem Umzug von Carla Nelte von Berlin nach Mülheim, vermelden wir einen „neuen“ Wechsel aus der Bundeshauptstadt nach NRW und glücklicherweise wieder zu uns nach Refrath: Brian Holtschke (Jahrgang 2000) wechselt von der SG EBT Berlin (wie damals Carla) zum TV Refrath, weil er zum Sommer aus seiner Heimat an den Bundesstützpunkt nach Mülheim umzieht. In diesem Kontext war ein Vereinswechsel in die Nähe seines neuen Lebensmittelpunktes logisch. Dass Brian in seiner Entscheidungsphase ein Angebot des TV Refrath erhielt, freute ihn ganz besonders. TVR-Chef Heinz Kelzenberg: „Brian ist genau der Einzelspieler, der uns in der Bundesliga mittelfristig weiterhilft und an den wir glauben. Ich war überrascht, dass andere Clubs nicht hinter ihm her sind. Er bildet gemeinsam mit Christopher Klauer ein optimales Tandem, das unsere Topspieler Nguyen und Schänzler ersetzen kann“. Holtschke hat gerade sein Abitur gemacht und sorgte zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften für Aufsehen, als er in allen drei Disziplinen an den Start ging, im Einzel und Mixed ins Viertelfinale kam und auch im Doppel erst im Achtelfinale gegen die späteren Finalisten in drei Sätzen ausschied. Heinz Kelzenberg. „Brian ist ein absolutes Bewegungstalent und hat das Potenzial zum Publikumsliebling, ich freue mich sehr auf ihn“.

Last but not least gehört der 20-jährige Hauke Graalmann ab sofort zum Kader des TV Refrath. Er ist eine der großen Hoffnungen im Deutschen Badminton-Verband und absolvierte zuletzt seine ersten Länderspiele gegen Estland. Direkt nach seinem Abitur wechselte der Doppel- und Mixedspezialist vor gut einem Jahr von Hamburg nach Saarbrücken. Er soll mittelfristig in die Fußstapfen der etablierten Refrather Bundesligaspieler Sam Magee (29), Raphael Beck (27) und Max Schwenger (27) treten, die laut Teamchef Heinz Kelzenberg „nicht mehr ewig spielen werden“. Sowohl vom Spielstil als auch von seiner Persönlichkeit passe der sehr große und athletische Graalmann sehr gut zu den Bergischen, so TVR-Chef Heinz Kelzenberg, der den Jung-Nationalspieler aus voller Überzeugung verpflichtete: „Ich glaube absolut an Hauke und bin davon überzeugt, dass wir bereits nächste Saison viel Frede an ihm haben werden“. Hauke Graalmann kommt vom gleichen Club ins Bergische, wie vor 2 Jahren Jan Colin Völker. Auch er wird wie Völker rasch die Chance haben, sich in der 1. Bundesliga zu bewähren. Heinz Kelzenberg: „Ich gebe ihm alle Zeit, die er braucht, um sich zu entwickeln, aber auch alle möglichen Chancen, um sich im 1.Team zurecht zu finden“.

 Mit diesem vier Neuzugängen ist der Kader des TV Refrath um zwei Positionen gewachsen, was jedoch auch logisch erscheint, zumal die drei irischen Nationalspieler in Reihen des Teams, Chloe Magee, Sam Magee und Nhat Nguyen ihren Qualifikationskurs au die Olympiade 2020 eingeschlagen haben.

Doch dieses „Schicksal“ ereilt jeden Bundesliga-Top-Club alle vier Jahre.

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